Wann Tensor in die Auswahl gehört
Mehrere Standorte, externe Dienstleister und unterschiedliche Administratorrollen machen Fernwartung zu einer Organisationsfrage. Erfassen Sie zunächst, wer auf welche Geräte zugreifen soll und welche Tätigkeiten zulässig sind. Tensor ist besonders dann zu prüfen, wenn zentrale Identitätsverwaltung und nachvollziehbare Regeln entscheidend sind. Ein hoher Gerätebestand allein bestimmt noch kein passendes Lizenzpaket.
SSO und Zugriffsregeln getrennt planen
Single Sign-on betrifft die Anmeldung der Mitarbeitenden. Conditional Access betrifft erlaubte Verbindungen und Aktivitäten. Beides ersetzt keine sauber zugeordneten Rollen. Lassen Sie die Berechtigung für Conditional Access im angebotenen Paket bestätigen; je nach Konfiguration ist die Funktion enthalten oder gesondert zu vereinbaren. Testen Sie ausdrücklich auch einen Zugriff, der abgewiesen werden muss.
Betrieb und Nachweisfähigkeit
Legen Sie fest, wer neue Endpunkte aufnimmt, Zugriffe genehmigt und ausscheidende Mitarbeitende entfernt. Definieren Sie benötigte Protokolle, Auswertung und Export für Ihre internen Prüfprozesse. Eine verfügbare Protokollfunktion ist noch kein vollständiges Kontrollkonzept: Zuständigkeit und regelmäßige Überprüfung gehören dazu.
Ein belastbares Angebot für Deutschland
Übermitteln Sie Supportmitarbeitende, Gerätearten, Einsatzländer und gleichzeitige Arbeitsabläufe getrennt. Geben Sie Identitätsanbieter, interne Sicherheitsvorgaben und gewünschte Anbindungen an. Das Angebot sollte Paket, zusätzliche Optionen, Laufzeit und Unterstützungsumfang ausweisen. Mit einem abgegrenzten Pilotbetrieb lassen sich Annahmen vor der breiten Einführung prüfen.
Beschaffung planen
- Anzahl der Supportmitarbeitenden und betroffenen Geräte
- Identitätsanbieter und Domänen
- Erlaubte sowie verbotene Verbindungsszenarien
- Pilotgruppe, Verantwortliche und Abnahmekriterien